Grundlagen

Was macht ein Passwort stark?

Ein starkes Passwort ist nicht nur kompliziert aussehend. Entscheidend sind Länge, Zufall, Einzigartigkeit und ob es schon bekannt ist.

Von Savvas Katsikas · Aktualisiert am 19. Juni 2026

Länge hilft sehr

Ein langes Passwort oder eine lange Passphrase ist schwieriger zu erraten als ein kurzes Passwort mit ein paar Symbolen. Länge schafft mehr Möglichkeiten, besonders wenn der Inhalt nicht vorhersehbar ist.

Zufall statt Muster

Menschen wählen gern Muster: Namen, Jahreszahlen, Tastaturfolgen oder bekannte Wörter. Angreifer testen genau solche Muster zuerst. Eine gute Passphrase sollte privat und nicht aus öffentlichen Fakten über Sie gebaut sein.

Einzigartigkeit ist Pflicht

Selbst ein starkes Passwort wird gefährlich, wenn Sie es auf mehreren Websites verwenden. Wird eine Website gehackt, können Angreifer dasselbe Passwort anderswo ausprobieren.

Symbole sind nicht alles

Ein Ausrufezeichen am Ende macht ein schwaches Passwort nicht automatisch sicher. „Sommer2026!“ ist vorhersehbarer als eine lange, private Wortfolge, die niemand mit Ihnen verbindet.

Kardix und Stärke

Kardix erzeugt für jede Website ein anderes Ergebnis aus Ihren Eingaben. Die Stärke hängt aber weiterhin stark von Ihrer privaten Passphrase ab. Argon2id bremst Raten, ersetzt aber kein gutes Geheimnis.

Ein praktischer Test

Fragen Sie sich: Könnte jemand diese Phrase aus meinem Leben, meinen Profilen oder meinen Gewohnheiten ableiten? Wenn ja, wählen Sie etwas anderes.

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